17.04.2010

Tipps zum Texteditor PSPad (3) - FTP nutzen

Heute geht es um die Fähigkeit von PSPad, auf FTP-Server zugreifen zu können.

FTP-Zugänge einrichten und verwalten

Der erste Schritt ist natürlich, die entsprechenden Zugangsdaten einzugeben. Den erforderlichen Dialog ruft man auf, indem man im Toolfester zunächst auf den FTP-Button klickt. Es öffnet sich das FTP-Fenster. Über einen Klick auf den Verbinden-Button öffnet man die Verbindungsverwaltung. Hat man bereits FTP-Verbindungen eingerichtet, kann man eine Liste dieser Verbindungen mit einem Klick auf das kleine Dreieck des Verbinde-Buttons sichtbar machen.

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Es öffnet sich das Verwaltungsfenster, dass die Organisation der FTP-Verbindungen ermöglicht. Es ist selbsterklärend. Ein neues Profil legt man z.B. mit der gleichnamigen Schaltfläche an, ein bereits bestehendes kann man, nachdem er markiert wurde, über “Profil-Eigenschaften” bearbeiten. Mit “Verbinden” wird die Verbindung zum ausgewählten Server aufgebaut.

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Interessant ist noch die Schaltfläche “Import“. Hat man schon FTP-Zugänge in einem der unterstützten Programme definiert, können sie hier importiert werden. Die Dateitypliste zeigt, welche Programme dies sind.

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Ich habe einen Test mit FileZilla gemacht. In FileZilla die Serverliste über Datei-Export exportiert und wie beschrieben in PSPad importiert. Das klappte reibungslos.

Eine FTP-Verbindung aufbauen

Wenn die FTP-Verbindungen eingerichtet ist, geht der Aufbau am schnellsten über einen Klick auf die Verbindungsschaltfläche.

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Mit der danebenliegenden Schaltfläche wird die Verbindung abgebaut.

Nützliche Funktionen

(Text-)Dateien können direkt vom Server geöffnet und bearbeitet werden. Am einfachsten ist das Öffnen über einen Doppelklick auf die Datei.

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Speichert man nach dem Bearbeiten über die normale Speicherfunktion wird die Datei direkt auf dem Server aktualisiert. Dies ist für kleine Änderungen sehr praktisch, da man die Datei nicht erst herunterladen und lokal vorhalten muss. Hat man lokal eine neue Datei erstellt oder geöffnet, lässt sich diese auf den FTP-Server übertragen. Dies geschieht über einen Rechtsklick auf den Tab der betreffenden Datei und das Auswählen des Befehls “Speichern über FTP“, alternativ über das Menü Datei oder über das Symbol für Speichern (auf das kleine Dreieck klicken, um die möglichen Optionen anzuzeigen).

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Weitere Optionen lassen sich über Rechtsklick im FTP-Fenster aufrufen. Hier eine Übersicht der Befehle.

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Häufig gebraucht werden wahrscheinlich CHMOD zum Ändern der Rechte einer Datei und die Befehle zur Datei- und Verzeichnisverwaltung auf dem Server (Verzeichnis anlegen, Neue Datei, Datei/Verzeichnis löschen, Umbenennen).

Manche dieser Befehle findet man auch in der Symbolleiste des FTP-Fensters.

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Sonstiges

Mit CTRL+L lässt sich das Log-Fenster einblenden, das u.a. einen Reiter für das FTP-Log besitzt.

15.04.2010

Internes - Layoutänderung

Dieses kleine private Weblog dient mir ja auch zum Designbasteln und Herumspielen. Und so sieht es hier und da immer mal wieder ein bisschen anders aus. Heute musste der alte gestreifte Hintergrund dran glauben. Ich wollte gern etwas im Hintergrund haben, was besser zum Titel des Blogs passt. Jetzt habe ich mir mit Hilfe von BgPatterns so etwas wie ein Netz erstellt (was zweifellos mit “Netzkescher” stimmig ist) und jedenfalls für den Augenblick für gut befunden. Gleich hochgeladen und da seht ihr es nun - es sei denn, euer Browserfenster ist zu klein. Dann sieht man vom Hintergund ja nicht so viel. Die Blautöne habe ich gewählt, weil ich den Blogtitel auch mit Wasser verbinde. Und bei Wasser denke ich halt an blau. Außerdem passt es zur Blogbeschreibung, finde ich zumindest. Ihr könnt bitte gern euren Kommentar angeben. Würde mich freuen.
Jetzt noch ein paar Worte zu BgPatterns.

BgPatterns

BgPatterns ist ein Onlinetool zum Erstellen von Hintergründen für Webseiten. In den wenigen Funktionen stecken eine ganze Menge Möglichkeiten. Ich beschreibe kurz, wie ich zu meinem neuen Hintergrund gekommen bin. Was hier in wenigen Punkten zusammengefasst ist, ist allerdings das Ergebnis von reichlich Herumexperimentiererei. Diese würde ich übrigens dringend empfehlen, unterstützt sie doch den Kreativprozess.

Bild ausgewählt und Skalierung festgelegt

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Farben eingestellt

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Kachelgröße und Textur gewählt

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Transparenz

Dann ordentlich mit den Transparenzwerten beim Bild und Textur herumgespielt.
Tipp: Der Slider erscheint, wenn man in das kleine Textfeld klickt. Dann braucht man die Werte nicht eintippen.
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Vorschau

Um einen guten Eindruck der Wirkung zu erzielen, ist das Vorschaufenster gut geeignet. Mit einem Klick auf “Apply Background” wird die aktuelle Einstellung auf die ganze Seite des Tools gekachelt. Dadurch gewinnt man einen noch besseren Eindruck des Designs.
hg05.jpg

Mit “Rotieren” experimentiert

hg06.jpg

Das habe ich doch tatsächlich zunächst übersehen. Wenn man hier verschiedene Winkel probiert muss man u.U. die Bildskalierung wieder anpassen. Dafür hatte ich aber keine Zeit mehr. Deshalb ist mein aktueller Hintergrund (noch?) gerade.

Download

Mit “Download Image” kann man sich das fertige Produkt herunterladen und in die eigene Seite einbinden. Bei mir geschieht dies mit der Zeile

body {
...
background: #010F2C url(../imgs/bg03.jpg) repeat;
...
}

Wenn ihr auch mit dem Tool einen Hintergrund erstellt habt, schreibt die URL euer Seite doch in einen Kommentar.

13.04.2010

Tutorial-Tipp: PHP-Webseiten-Template erstellen

Auf 1stwebdesigner.com ist heute ein ausführliches und meiner Ansicht nach empfehlenswertes Grundlagentutorial erschienen: “How to Create a PHP Website Template from Scratch“.

how-to-create-php-website-templateZunächst wird erklärt, wie man mit HTML und CSS eine statische Webseite erstellt. Um das zu verstehen reichen wenige Grundkenntnisse in beiden Bereichen. Anschließend beschreibt der Autor Kevin Stanley, wie dieser Seite mit Hilfe von PHP ein wenig Dynamik eingehaucht werden kann. Die HTML-Seite wird zur PHP-Seite und Bereiche wie Header, Footer und Navigation werden in externe PHP-Dateien ausgelagert, die dann includiert werden. Zum Schluss wird noch ein wenig mit Variablen gearbeitet. Beispielhaft werden etwa der Titel der Webseite und der Footer-Text durch Variablen ersetzt. Es wird erläutert, wie man diese Variablen wiederum mit konkretem Inhalt gefüllt bekommt.

Das Tutorial vermittelt einen guten Einstieg in die Thematik php-basierter Web-Templates. Dies ist auch das erklärte Ziel des Autors. Auf dieser Basis kann man bei Interesse Möglichkeiten finden, die Anregung selbstständig weiter zu entwickeln. Z.B. ließe sich ein Formular kreieren, dass die oben erwähnten Variablen mit Inhalt füllt. Man lernt ja immer am besten, wenn man sich selbst (lösbare) Aufgaben stellt.

Alle für das Tutorial erforderlichen Dateien stehen zum Download bereit.

11.04.2010

Flatpress-Widgets beliebig positionieren

Der Ausgangspunkt für diesen Artikel lag für mich in der Frage

“Wie bekomme ich das Blockparser-Menü-Widget von der rechten Sidebar in eine horizontale Menüleiste im Header des Blocks?”

Dabei geht es nicht darum, wie dies css-mäßig zu realisieren ist, sondern eben darum, wie man Flatpress-Widgets beliebig positionieren kann. Wer jetzt mit dem Begriff “Widget” nichts anzufangen weiß, muss erstmal im Flatpress-Wiki nachlesen.

Bildlich ausgedrückt möchte ich also von dieser Darstellung

ausgang1b1.jpg

zu dieser

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Der im Folgenden aufgezeigte Weg, lässt sich auf jedes andere Widgets übertragen. Ich kann auf diesem Weg alles, was sich durch ein Widget darstellen lässt, beliebig positionieren.

Wie wird festgelegt, wo Widgets dargestellt werden?

Widgets sind in Flatpress in Widgetbereichen (oder -leisten oder -gruppen) organisiert. Eine solche Gruppe kann ein einzelnes Widget oder auch mehrere enthalten. Wo diese Widgetbereiche auf der Webseite erscheinen, wird durch Einträge in den Theme-Dateien (*.tpl) festgelegt. Im Standardtheme “Leggero” existiert in der Datei widgets.tpl z.B. folgender Eintrag

widcode1.jpg

Dieser Eintrag sorgt dafür, dass im div-Container “column” der Widgetbereich “right” dargestellt wird. Welche einzelnen Widgets im Bereich “right” enthalten sind und damit ihren Weg auf die Webseite finden, stellt man im Adminpanel “Widgets” ein.

widcode2.jpg

Flatpress muss allerdings wissen, dass der Bereich “right” im Theme vorhanden ist. Er muss deshalb registriert werden. Wäre der Bereich “right” nicht registriert, würde er auf der Webseite nicht dargestellt. Ein nicht registrierter Widgetbereich führt im Admin-Widgetpanel dazu, dass der Bereich als nicht zum Theme zugehörig eingestuft wird.

Platz für den Widgetbereich schaffen

Mein Anliegen war, eine horizontale Menüleiste im Header zu erhalten. Für die Darstellung des Menüs musste im Header also entsprechend Platz geschaffen werden. Ich bearbeitete die header.tpl also so, dass dieser vorhanden war, indem ich einen div-container erstellte und über css nach meinen Vorstellungen positionierte. (Der div-Container hat bei mir die id=”menu_hor”.)

Eigene Widgetbereiche registrieren

Nun muss der neu zu erstellende Widgetbereich registriert werden. Dazu bearbeitete ich die theme.conf.php meines Themes. Die Zeile
register_widgetset(’Horiz_Menue’);
wurde ergänzt.
widcode3.jpg

Code für Widgetbereich einbinden

Nun wird der neue Widgetbereich in der header.tpl in den gerade neu erstellten div-Container eingefügt.
So sieht das bei mir aus:
widcode4.jpg
Wichtig ist, dass der von mir für den Widgetbereich gewählte Name “Horiz_Menue” in den beiden bearbeiteten Dateien übereinstimmt. (Keine Sonderzeichen, keine Leerzeichen verwenden.)

Widget in den neuen Widgetbereich einfügen

Dies geschieht über das Admin-Widgetpanel. Wenn alles geklappt hat, sollte im Panel jetzt der neue Widgetbereich sichtbar sein. Per Drag’N'Drop kann nun das Blockparser-Menü-Widget in den neuen Bereich gezogen werden. Speichern nicht vergessen.
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Zum Schluss muss die Darstellung des Menüs (das Menü ist ja über eine Liste realisiert) natürlich noch über entsprechende css- Formatierungsangaben angepasst werden.

Bemerkungen

Ich habe hier einen Weg beschrieben, der bei mir funktioniert hat. Sollte er Fehler enthalten oder wenn ihr einen besseren, einfacheren oder anderen Weg kennt, schreibt gerne Kommentare.

Folgende Einträge im Flatpress-Wiki waren eine Hilfe:
Advanced techniques: Widgets
Adding widget bars
FAQ