19.07.2009
Flatpress

Dieses kleine Weblog läuft unter Flatpress. Warum? Hier geht es um Selbstbeschränkung entsprechend dieses Artikels. Die Anzahl der Beiträge hier wird (vermutlich) überschaubar bleiben. Und ich wollte nicht Wordpress, Drupal, Serendipity oder sonst ein mächtiges Blogsystem einsetzen, sondern etwas aus der Nische. Flatpress ist eine sehr einfach aufgebaute Blogsoftware. Es ist schnell installiert und man kann auch sofort mit dem Schreiben von Beiträgen loslegen, aber manches erfordert doch ein bisschen (wirklich nur ein bisschen!) Ein- bzw. Umdenken. Am auffälligsten ist dabei der Editor. Nicht WYSIWYG, sondern reichlich reduzierte Formatierungsmöglichkeiten über BBCode. (Es gibt allerdings Möglichkeiten, das zu umgehen. Dazu in einem späteren Beitrag einmal mehr.) Ansonsten ein paar Daten als Zitat von der Homepage:
- Standard-compliant (XHTML valid)
- Plugin support
- Widget system
- Easy to customize with themes (powered by Smarty)
Smarty ist persönlich auch der Grund, warum ich Flatpress nutzen wollte. Mit Smarty würde ich mich gern (irgendwann) beschäftigen, da auch größere Systeme darauf zurückgreifen (z.B. CMS made simple, Serendipity). Und für den Einstieg in das Thema ist etwas Übersichtliches wie Flatpress ideal. Da das Angebot an Templates für Flatpress bisher nur klein ist, muss man über kurz oder lang selbst Hand anlegen, wenn man etwas mehr Auswahl haben möchte. Das Bloggen mit Flatpress wird unterstützt durch ein Wiki und ein Forum, die zusätzliche Informationen bieten und Anlaufstelle für Fragen sein können. Natürlich ist es eine kleine Communitiy. Eine deutschsprachige Seite mit einigen Informationen zu Flatpress ist der Flatpress-Notizblock.
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Update: Was ich ein wenig vermisse ist die Möglichkeit, Artikeln Stichwörter (tags) zu geben. Ich finde diese Möglichkeit, konkreten Inhalt für den Leser verfügbar zu machen, sehr gut. Bei Flatpress bisher so nicht möglich und scheint auch nicht so einfach zu sein (vgl. Forumsbeitrag). Workaround: Da hilft erstmal wohl nur, die Kategorien als Tags anzusehen und etwas großzügiger beim Verteilen von Stichwörtern zu sein.
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Linktipp: FlatPress - Bloggen ohne Datenbank
18.07.2009
Bleib bei deinen Leisten …
Einfache Systeme für einfache Webseiten
Vielen scheint es so gehen, dass sie bei der Wahl ihres CMS- oder Blogsystems vielleicht über das Ziel hinausschießen. Da werden Systeme gewählt, die sehr mächtig sind, lediglich um ein paar Texte, Bilder und Videos bereitzustellen. Woher kommt dieses Bedürfnis, alle möglichen Funktionalitäten haben zu wollen, um dann letztlich nur wenige zu benötigen? Man beschäftigt sich endlos mit der Administration des Systems selbst und die Zeit für das Produzieren der eigentlichen Inhalte bleibt auf der Strecke. Die Verlockung ist aber auch sehr groß und ich selbst verfalle ihr reglemäßig. All diese wunderbaren Möglichkeiten …. und dann noch diese wunderbaren Templates …
Feierabend jetzt!
Es ist an der Zeit mal das Einfache auszuprobieren. Kleine CMS und Blog-Systeme, die vieles eben nicht können, aber einfach in der Installation und hoffentlich der Bedienung sind. Oft benötigen sie nicht einmal eine Datenbank. Also eigentlich ideal für Einsteiger und Leute, deren Website eben nicht dreistellige Seitenzahlen (oder mehr) erreichen - und das werden eine ganze Menge sein. Der Vorteil liegt auf der Hand. Man hat sich schnell in das System eingearbeitet und kann gleich in die Inhaltsproduktion gehen. Und man ist nicht verlockt, die Zeit damit zu verbringen dieses und jenes auzuprobieren - weil es das nämlich gar nicht gibt. Und letztlich kann man immer noch umsteigen, wenn es denn tatsächlich erforderlich erscheint.
Also wird der Netzkescher in nächster Zeit besonders zu dieser Thematik sein Netz durchs Netz ziehen, um zu sehen, was hängen bleibt.